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 Kastell Dambach und Teil des Vicus
Kastell Dambach und Teil des Vicus.


Römerzeit

Während der Okkupation des Landes durch die Römer entstand der Limes. Um das Jahr 90 n. Chr. wurden die Kastelle Weißenburg, Unterschwaningen, Gnotzheim, Theilenhofen und Dambach angelegt. Unter Kaiser Trajan (98-117 n.Chr.) wurden Grenzschneisen geschlagen, um Holztürme und weitere Kastelle zu einer Grenzwehr zu verbinden. Der Limesbestand war zunächst eine mächtige Holzpalisade, die später durch einen kräftigen Flechtwerkzaun verstärkt wurde. Seit etwa 150 v.Chr. baute man die Holzkastelle und Türme in Stein aus, um 200 n.Chr. legte man hinter der Palisade Wall und Graben an. Spätestens unter Caracalla (212-217 n.Chr.) begann man mit dem Bau der raetischen Mauer, die eine Breite von 1,2 Metern und eine Höhe von 3-4 Metern hatte. Die im Abstand von 600 Metern an ihr erbauten Steintürme maßen im Grundriss 4,5x4,7m (größere 10x11 m) und erreichten ein Höhe von 10-12 m. Der Limes diente weniger dem Zweck, einen kriegerischen Angriff abzuwehren, als die Reichsgrenzen zu bezeichnen und dadurch das Betreten des Reichsgebietes durch die Germanen zu kontrollieren. Durch Handel und Warentausch entstanden neben den kriegerischen Einfällen auch zahlreiche friedliche Kontakte, die sich im Laufe der Zeit verstärkten.

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